ABC der Buchführung – Abschreibungsmethoden

Jedes Unternehmen verfügt über Anlagegüter, also Dinge, die für einen längeren Gebrauch genutzt werden. Hierunter fallen nicht nur Maschinen in produzierenden Unternehmen, dazu zählen auch die Büroeinrichtungen bis hin zu Computer oder Laptops.  

Abschreibungen spiegeln den Werteverzehr der genutzten Anlagen wieder. Es geht also darum, den Gebrauch, den technischen Fortschritt oder etwaige Wertschwankungen von Anlage- und Umlaufvermögen (wie Bestände oder Aktien) zum Beispiel am Ende das Jahres zu bewerten.  Durch den Gebrauch oder besser Wertverfall, entstehen Kosten oder Erlöse, die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt werden müssen. Deswegen spricht man von Abschreibungen (AfA = Absetzung für Abnutzung

In den meisten Fällen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Das bedeutet, dass die Abschreibungsbeträge gleichbleibend bis zum Ende der Nutzung eines Anlagegutes sind. Im folgenden Schaubild werden die Auswirkungen verschiedener Abschreibungsmethoden und deren Entwicklung angezeigt.

Nachstehend eine Abbildung die den Werteverlauf einer Anlage zeigt und die Wirkung zweier unterschiedlicher Abschreibungsmethoden:

Die Abschreibungsbeträge sind je nach Berechnungsgrundlage unterschiedlich hoch im Nutzungszeitraum und beeinflussen so das Unternehmensergebnis und den Wert der Anlagen.

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