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Höchstwertprinzip

Das Höchstwertprinzip beschreibt das Prinzip in der Buchhaltung eines Unternehmens, bei dem die Schulden mit dem höchsten Wert angesetzt werden.

Am Ende des Geschäftsjahres sollen Schulden mit dem höchsten Wert bilanziert werden.

Somit handelt es sich beim Höchstwertprinzip um das Gegenstück zum Niederstwertprinzip, bei dem das Vermögen zu dem niedrigsten Wert auszuweisen ist. Beide Prinzipien sind Bestandteil der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) und leiten aus dem Vorsichtsprinzip ab, das die Zahlungsfähigkeit der Unternehmen stärken soll, da überhöhte Gewinnausschüttungen vermieden werden können.

Beispiel: Fremdwährungsverbindlichkeiten

Ihr Unternehmen hat Schulden i.H.v. $5000. Diese können durch Kursschwankungen einen Wert von 4500€ oder 5500€ haben. In der Bilanz müssen Sie dann den höchsten Wert aufweisen, somit die 5500€. Nach dem Vorsichtsprinzip haben Sie damit bereits einkalkuliert, 5500€ Schulden zurückzuzahlen. Wenn es am Ende weniger sein werden, hatten Sie somit eine Liquiditätsreserve. 


Wir hoffen, dass unser Buchhaltungslexikon Ihnen hilft die Buchhaltung Ihres Unternehmens besser zu verstehen. 

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