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Umsatz

Der Umsatz gibt die Summe aller abgesetzten Produkte oder Dienstleistungen einer Periode an.

Verkauft ein Unternehmen eine Ware oder Dienstleistung, erhält das Unternehmen eine Gegenleistung. Als Umsatz bezeichnet man den Gegenwert, den Unternehmen durch den Verkauf von betrieblichen Produkten oder Dienstleistungen erzielen. In diesem Zusammenhang wird auch vom Erlös gesprochen, welcher als Synonym genutzt werden kann.

 

Berechnung des Umsatzes

Der Umsatz berechnet sich durch die Menge der verkauften Produkte (Absatz) und den Verkaufspreis. Absatz und Umsatz werden oft gleichbedeutend verwendet, jedoch handelt es sich bei dem Begriff Absatz um die Menge des verkauften Produkts oder Dienstleistung. Der Begriff Umsatz ist mit dem Gesamt-Verkaufspreis einer Periode gleichzusetzen, da die Kosten oder andere Aufwendungen nicht berücksichtigt werden. 

Beispiel: Sie sind Einzelhändler eines Bekleidungsgeschäfts und verkaufen Hosen an Kunden. In diesem Fall ist es irrelevant, welchen Einkaufspreis oder Gewinn Sie darauf erzielen. Der Tagesumsatz berechnet sich aus der Addition aller verkauften Hosen zum Verkaufspreis.

  • Absatz: 10 Hosen A und 20 Hosen B
  • Verkaufspreis für Hose A 49,95€ und für Hose B 79,99€
  • Tagesumsatz = 10 Hosen A x 49,95 + 20 Hosen B x 79,99 = 2099,30€

Dabei unterscheidet man zwischen dem Brutto-Umsatz und dem Netto-Umsatz. Der Unterschied liegt - wie der Name schon andeutet - daran, dass beim Brutto-Umsatz die Umsatzsteuer berücksichtigt wird. Der Netto-Umsatz rechnet die Umsatzsteuer heraus, die an das Finanzamt weitergeleitet wird. Beim o.g. Beispiel handelte es sich um den Brutto-Umsatz. Für das Unternehmen relevant ist der Netto-Umsatz ohne die abzuführende 19% Umsatzsteuer:

Netto-Tagesumsatz = 2099,33 / 1,19 = 1764,12€

 

Abzugrenzen sind Umsatzerlöse von anderen Erlösen. Umsatzerlöse sind aus der normalen betrieblichen Geschäftstätigkeit heraus entstanden, z.B. aus dem Verkauf der Hosen. Vermieten Sie aber Ihrem Einzelhandel auch nicht-genutzten Raum als Lagerraum, zählen diese Mieterträge nicht zu den Umsatzerlösen. 

Im Zusammenhang mit dem Umsatz steht auch die Gewinnschwelle. Sie haben in dem Einzelhandel diverse Aufwendungen, wie Mitarbeiter, Einkauf, Strom, etc. Ab einem Punkt - dem Break-Even-Point - überschreitet der Umsatz die Aufwendungen und Sie machen ab dann Gewinn. Daran ist auch zu erkennen, dass Umsatz und Gewinn nicht gleich sind.


Wir hoffen, dass unser Buchhaltungslexikon Ihnen hilft die Buchhaltung Ihres Unternehmens besser zu verstehen. 

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